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Rheinpfalz

5. 12. 2011

Ein triumphales Halleluja, Beethovenchor führt geistliche Werke von Carl Philipp Emauel Bach und John Rutter auf

Das Konzert war nicht nur erhaben, sondern auch gescheit und eine seltene Entdeckung.

Carl Philipp Emanuel Bach, der große Sohn des genialen Johann Sebastian Bach vertonte das Gedicht "Morgengesang am Schöpfungsfeste" von Friedrich Gottlieb Klopstock. Klopstocks Hymne thematisiert Gottes herrliche Schöpfung, die Größe des Universums und die Kunst.

John Rutter vertonte in seinem Magnificat Texte des Lukas Evangeliums, die die Geburt Jesu Christi und die Heiligkeit der Mutter Gottes thematisieren. Das irdisch-himmlische Werk mit südamerikanischen Rhythmen, folkloristisch behauchten Melodien und beseelten Jazz-Elementen  mündet in ein triumphales Halleluja.

Klaus Arps Zeichengebung war feinsinnig, klar, ausdrucksvoll. Die sauberen Klänge des Chores machten großen Eindruck.

Mannheimer Morgen

6. 12. 2011

Erhebender Advent - Beethovenchor mit Bach und Rutter in der Friedenskirche

Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste - Der Beethovenchor erweckte gemeinsam mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester diese hörenswerte Komposition zu neuem Leben.

Noch lebensbejahender die Magnificat-Vertonung von John Rutter. Er komponierte eine Musik, die Gläubigkeit, Verehrung und Trost in sich vereint. Der Beethovenchor nahm diese Herausforderung dankbar an, Katrin Isabel Göring lieferte ihren Sopran dazu und Klaus Arp führte mit spannungsgeladenem Bogen durch das Werk.

Mannheimer Morgen

24. 05. 2011

Ohrwürmer mit Spielwitz Puccinis "Messa di Gloria" und Poulencs "Gloria"

Sie bilden ein Paar, weil sie als sakrale Werke erdacht wurden, aber viel Weltliches von ihren Erfindern mitbekommen haben. Und der Beethovenchor bringt die speziellen Eigenheiten der beiden Kompositionen treffend zum Vorschein. Durch die Messa di Gloria des jungen Puccini weht ein kräftiger Hauch von Verdi....

Diesen Puccini aufzuführen, macht einfach ungeheuren Spaß. Der anfeuernde Rhythmus geht den Interpreten ebenso ins Blut wie dem Publikum...

Das "Gloria" von Francis Poulenc verbindet Frömmigkeit mit Spöttelei und tänzerischem Witz. Der Dirigent Klaus Arp fordert den deutlichen Wechsel zwischen italienischem Temperament und französischer Delikatesse. Entsprechend sensibel reagiert der Beethovenchor auf die Zeichengebung seines künstlerischen Leiters.

Rheinpfalz Ludwigshafen

24. 05. 2011

Große dynamische Kontraste: Puccinis "Messa di Gloria" und Poulencs "Gloria"

Eigentlich wollte Giacomo Puccini seine Messa di Gloria verstecken. Nach der Uraufführung 1880 war das Werk bis 1950 verschollen und vergessen. Die Aufführung durch den Beethovenchor und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz musste sich nicht verstecken.

Das Operngefühl läßt sich nicht leugnen und der Dirigent Klaus Arp ließ das auch zu, ohne dabei zu übertreiben. Starke Dynamik und deutliche Kontraste einerseits, andererseits ein gefühlvoller Umgang mit Tempi und Übergängen zeichneten seine Interpretation aus. Dies war schon im Kyrie zu hören, wo Arp den Chor in großen dynamischen Kontrasten singen ließ.

Eine ganz andere musikalische Sprache verwendet Francis Poulenc in seinem Gloria. Die manchmal schwierige Harmonik und Betonungen, dem dem Sprechrhythmus zuwider laufen, sind  für jeden Chor eine Herausforderung. Der Beethovenchor machte seine Sache sehr gut.

Der Ludwigshafener Beethovenchor, ein Chor aus engagierten Laien, bewies wieder einmal sein hohes Niveau. Die Staatsphilharmonie spielte unter der Leitung von Klaus Arp sicher, klangschön und überzeugend.

Mannheimer Morgen

11. Okt. 2010

Josef Haydn - Die Jahreszeiten  "Beseeltes Liebesduett"

Sagen wie es gleich - ein großartiges Konzert! So wünscht sich der Oratorienfreund die "Jahreszeiten". Der leistungsfähige Beethovenchor, durch die Kooperation mit dem DAIKU-Chor aus dem japanischen Toride verstärkt, repräsentierte sich glänzend einstudiert, reaktionsschnell in den Chorfugen, klangschön in allen Stimmlagen und mit der rechten Emphase für die mannigfachen Lobgesänge.

Reuben Willcox(Simon), Lydia Teuscher(Hanne) und Andreas Weller(Lukas) verkörperten ihre Rollen ideal. Die kultiervierten und koleraturensicheren jungen Stimmen wird man wohl kaum einmal schöner und beseelter hören - sie machten den Abend zu einem singulären Ereignis. Hochverdienter Beifall.

Rheinpfalz

11. Okt. 2010

Haydns langes Jahr - Die Jahreszeiten mit japanisch-pfälzischen Sängern

Klaus Arp realisierte, was Haydn im Sinn hatte: vollen Orchesterklang, kreative Erschütterung, Begeisterung und ein feines Gespür für die sorgfältige Pflege und Bewahrung der göttlichen Schöpfung. Das Werk war und ist auch heute noch ein Aufruf, eine Warnung vor der gedankenlosen Verwüstung unseres Planeten.

Der deutsch-japanisch zusammengesetzte Chor meisterte schwierige Rythmen, komplizierte Vielstimmigkeit und heikle Dynamik ohne zu straucheln, locker, konzentriert und immer wohlgemut beim Aufstieg zu den grünen Bergwiesen.

Badische Neueste Nachrichten

11. Okt. 2010

Konzert am

8. Okt. 2010

140 Chorsänger beschwören die ländliche Idylle - DAIKU Chor Toride(Japan) und Beethovenchor Ludwigshafen

Haydns Oratorium "Die Jahreszeiten" im Sinfoniekonzert der Philharmonie

....Neben der überzeugenden Leistung beider Chöre, die kultiviert, präzise und sehr dynamisch sangen, machten auch die Solisten einer hervorragende Figur.

Mannheimer Morgen

16. Juni 2010

In weichen Kissen

Der Beethovenchor Ludwigshafen dreht wieder am Glücksrad und besingt Fortuna, die ihre Gunst launisch verschenkt oder entzieht. Die Göttin regiert in Carl Orffs "Carmina Burana", in Liedern aus dem Kloster Benediktbeuern. Vor drei Jahren dirigierte Chorleiter Klaus Arp. Jetzt steht Arps Schüler Joongbae Jee aus Südkorea am Pult, um sein Studium an der Mannheimer Musikhochschule mit dem Diplom für Orchesterleitung abzuschließen. Fortuna ist günstig gestimmt. Das Diplom hat er sicher in der Tasche.

Liebeslyrik versinkt - Für grob Geschnitztes gibt es keinen Platz. Selbst das Rollen und Stampfen des Fortuna-Motivs verliert seine niederwalzende Schwere und wirkt wie glattpoliert. Der Beethovenchor, die Chöre der Musikhochschule und der Jugendchor Juventus vocalis fügen sich dezent in ihre Rollen auf dem Dorfplatz oder am Liebeshof.

Rheinpfalz

15. Juni 2010

Mönche mit weltlichen Gelüsten - der Beethovenchor mit Carmina Burana

im Pfalzbau

Mit der mächtigen Anbetung Fortunas, der Göttin des Glücks, begann Carl Orffs „Carmina Burana“ im Theater im Pfalzbau. Glück ist immer gut. Der Beethovenchor, unterstützt vom Jugendchor Juventus Vocalis und den Chören der Mannheimer Musikhochschule, hatte tatsächlich Glück: Der junge koreanische Dirigent Joongbae Jee hatte die stimmgewaltigen Massen nämlich stets gut im Griff. Die Chorsänger reagierten präzise auf sein Anweisungen. Orffs „Carmina Burana“ ist eine Sammlung weltlicher Gesänge des Mittelalters. Orff vertonte 1937 Manuskripte aus dem bayrischen Kloster Benediktbeuren. Sehr anständig waren die nicht. Die Autoren waren vermutlich bettelnde, stehlende und großmäulige Mönche, die den weltlichen Gelüsten nicht widerstehen konnten. Sie liebten das Essen, das Trinken und die Frauen. Sie komponierten Trinklieder, Liebeslieder und Fresslieder. Wahrscheinlich haben sie sie in Kneipen und Schlössern ungeniert auch noch gesungen, aber ganz bestimmt nicht so schön wie die Sänger von heute.

Mannheimer Morgen

18. November 2009

Haydns "Schöpfung" Glück wie im Paradies

Der Beethovenchor Ludwigshafen macht sich das Gottvertrauen des Komponisten und dessen Glauben an die Menschheit zu Eigen, indem er die Verherrlichung der so wunderbar eingerichteteten Erde sonnig ausleuchtet. Der Chor und das Barockorchester Manheim gehen auf die Partitur flexibel ein, die Aufmerksamkeit fordert und Spannung fördert.

Rheinpfalz

16. November 2009

Unverwüstliche Schöpfung - der Beethovenchor singt Joseph Haydns Oratorium.

Klaus Arp engegierte zur Freude des Chors junge Solisten und Orchestermusiker. Junge Künstler sind Hoffnungsträger - keine Routiniers. Die Künstler nahmen die Konzerbesucher mit auf eine Gedankenreise. Ihre Betroffenheit war unüberhörbar. Sie identifizierten sich kompromisslos mit Haydns Musik und passten sich dem Barockorchester an, den feinen Klängen und stilgerechten Phrasierungen der Geigen und der Traversflöte und, wenn die Musik Sieg und Hoffnung signalisieren, auch den laut schmetternden Trompeten. Orchester, Solisten und Dirigent waren Muntermacher für den Beethovenchor  mit angenehmem Timbre, sorgfältig ausbalacierter Dynamik, genauer Verwirklichung polyphoner Sätze und einem Temperament, das Hoffnung auf weitere schöne Konzerte in der Zukunft machte.

Mannheimer Morgen

3. Februar 2009

Brahms - Ein deutsches Requiem    Zweifel und Zuversicht.  Der Trost besiegt die Trauer. Die Botschaft des "Deutschen Requiems" ist eindeutig. Brahms will die Angst vor dem Tod nehmen; er setzt nicht nur die Hoffnung auf Erlösung daneben, mehr noch: Die Gewissheit eines ewigen Lebens. Zwiespalt oder Verklammerung? Der Beethovenchor unter der Leitung von Klaus Arp scheint auf die Kette der Varianten zu zeigen, in denen Brahms dem Widerstreit und letztlich der Niederlage des Todes eine feste Form zuweist. Als wolle er sagen, innere Ordnung sei die Voraussetzung fürs Überwinden alles Übels. So werden die formalen Bezüge zwischen den Sätzen, die Struktur des Chorwerks einsichtig herausgearbeitet. Die Verklammerung gelingt durch spannungsvolle Übergänge. Dazu kommt die leichte, hell gefärbte Tongebung des Beethovenchores. Sie begünstigt die Verständlichkeit des Textes und dämpft die emotionalen Ausschläge. Es entstehen lange paradiesische Phasen. Zweifel und Zuversicht gehören zusammen......

Rheinpfalz

3. Februar 2009

Brahms-Requiem - Beethovenchor unter der Leitung von Klaus Arp in der Friedenskirche Ludwigshafen Ein musikalisches Ereignis vom bemerkenswert eigenständigem Profil. Aufhorchen ließen gleich die ersten Töne. Bei den Klängen zu den Worten der Bergpredigt "Selig sind, die da Leid tragen" fand sich der Zuhörer sofort mitten in der Stimmung des Brahmsschen Requiems. Was der Anfang versprochen hatte, löste die Aufführung in ihrem weiteren Verlauf konsequent ein. Der Beethovenchor präsentierte sich in vorzüglicher Verfassung und produzierte einen gut ausbalancierten runden Ensembleklang. Er zeigte zudem beachtliche Durchschlagskraft, was den erregten, dramatischen Zuspitzungen, die das Brahms-Requiem enthält, ausgesprochen zu Gute kam.

Rheinpfalz

30. Sept. 2008

Bach's Weltliche Kantaten BWV 213 und 214 - Ein falsches Weihnachtsoratorium? Diese provokativ gestellte Frage lässt sich ruhigen Gewissens verneinen. Einen Großteil der Musik kennt man aus dem Weihnachtsoratorium - das Original von 1733 stellt aber die Huldigungen zu Geburtstagsfeiern am Sächsischen Königshaus dar. "Herkules-Kantate" und "Tönet, Ihr Pauken! Erschallet Trompeten!" wurden in stilistischer Authentizität von einem durchweg aus jungen Musikern bestehendem Barockorchester auf historischem Instrumenten und einem durch ausgewogenen, abgerundeten Klang und deutliche Diktion hervor tretenden Beethovenchor zu Gehör gebracht.

Mannheimer Morgen

1. Oktober 2008

Engel treffen Herkules - Beethoven-Chor und Barockorchester geben Bach.  Bach hat die Musik für sein Weihnachtsoratorium geklaut - bei sich selbst. Die schönsten Chöre und Arien stammen aus den weltlichen Kantaten BWV 213 und 214 und die Melodien sind einem sehr vertraut- aber die Texte? Wo sonst Engel, Hirten und Könige die Ankunft Christi preisen, kämpfen nun Wollust und Tugend um den jungen Herkules. In der Ludwigshafener Friedenskirche konnte man eine sehr gelungene Aufführung dieses "falschen Weihnachtsoratoriums" erleben. Der Beethovenchor begeisterte mit vollem, ausgewogenen Klang und deutlicher Artikulation. Die Farbigkeit der alten Instrumente des Barockorchesters wirkt ungemein inspirierend.

Rheinpfalz

18. Dezember 2007

Vertrauen auf die Kraft der Schöpfung  - Duke Ellingtons "A Sacred Concert".

Die Aufführung zählte wohl zu den aufregendsten und tiefgründigsten Veranstaltungen des Jahres. Die Besucher der voll besetzen Friedenskirche lauschten gespannt und begeistert dem Beethovenchor, der wunderbaren, von Jürgen Seefelder einstudierten Big Band und den jungen Jazzsängern der Mannheimer Musikhochschule, die Gesamtleitung hatte Klaus Arp. Die Aufführung begeisterte durch die Lebendigkeit der jungen Jazzsänger und Musiker, die spürbare Freude des gewöhnlich auf klassische Musik spezialisierten Chores am swingenden Singen und die lockere, anmutige Zeichengebung Klaus Arps. Die Mannheimer Jazzsänger - eine hervorragend ausgebildete, quicklebendige Fünfergruppe priesen "Our Lord" mit heißen Rhythmen, swingenden Hüften und einem sanglichen Charme voller Schönheit und Vitalität. Der Chor schloss sich mit Begeisterung an und meisterte harmonische Schwierigkeiten mit Bravour.

Mannheimer Morgen

21. Juli 2007

Beethoven Neunte Sinfonie Israelischer Freudentaumel bei 1. Mannheimer Schlossfestspielen.

Der Festspielchor Mannheim zeigte sich perfekt einstudiert. Beispielhaft die Deutlichkeit des Textes; bewunderswert das reaktionsschnelle Umschwenken in Dynamik und Tempo. Die singenden Vierhundert(unter Mitwirkung des Beethovenchores Ludwigshafen) wurden mit eiserner Hand gelenkt und zu einem straff geordneten, aber mitreißenden Jubel angetrieben. Unter nachtschwarzem Himmel und vor tiefrot angestrahlter Schloßkulisse applaudierte das Publikum stehend, pfeifend, Bravo rufend.....

Rheinpfalz

16. Januar 2007

Orff's Carmina Burana mit Beethovenchor, Stamitzorchester und anderen......

Der Ludwigshafen Beethovenchor, der Kammerchor der Musikhochschule Katowice, der Kinder- und Jugendchor des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Eppelheim und das Mannheimer Stamitzorchester führten das beliebte Chor- und Orchesterwerk mit großem Erfolg im ausverkauften Theater im Pfalzbau auf...                                                                  

Mannheimer Morgen

16. Januar 2007

Die Liebe im Strahlenkranz - Beethovenchor mit Orff

Was ist mächtiger: Die Liebe oder das Glück? Der Beethovenchor Ludwigshafen und seine Gäste wissen darauf eine musikalische Antwort - in Carl Orff's Carmina Burana. Diese Vertonung mittelalter-licher Texte feiert den euphorisch stimmenden Gott Amor und stellt das "schmähliche Leben" unter der Regentschaft der launischen Göttin Fortuna mahnend dagegen. Unter der Klangregie von Klaus Arp herrschen die zarten Farben vor. Während der Große Chor des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Eppelheim im "Cours d'Amour" Jünglinge und Jüngferlein mit kindlichem Frohsinn zusammen finden lässt, beschreiben der Beethovenchor und der Kammerchor der Musikhochschule Katowice plastisch die Auswirkungen des "süß-betörenden" Frühlings auf die bäuerlichen Liebesleute....  Klaus Arp vereint die rund 250 Musizierenden im ausverkauften Pfalzbau-Theater durch übersichtlich gegliederte Steigerungen und Kontraste.

Rheinpfalz

6. Juni 2006

Musikalische Wiederentdeckungen machen hellhörig Das 'Miserere' für Chor, Solisten, Kammerorchester und eine solistische Posaune von Ignaz Holzbauer, einem der bedeutendsten Komponisten der 'Mannheimer Schule' begeisterte die Konzertbesucher. Die Aufführung dieses Stückes und des Mozart-Requiems durch den Beethovenchor, das Kurpfälzische Kammerorchester und vier Solisten umter der Leitung von Klaus Arp war einer der Höhepunkte der vom Theater im Pfalzbau veranstalteten Ludwigshafener Festspiele.

Mannheimer Morgen

6. Juni 2006

Beethovenchor begeistert mit den "Kurpfälzern"....Der mit rund 100 Sängerinnen und Sängern stark besetzte Chor bestach durch jugendfrischen Klang und klare Artikulation. Im Vertrauen auf die Reaktionssicherheit seiner Künstlerschar konnte der überlegen gestaltende Klaus Arp seine Dynamik- und Tempo-Intentionen mühelos realisieren. Eine liturgisch gültige, musikalisch sensible Interpretation, die mit hochverdientem Beifall belohnt wurde. 

Rheinpfalz

24. Mai 2005

Emotionen zwischen Aufruhr und Hoffnung - Opernkonzert mit dem Ludwigshafener Beethovenchor und der Baden-Badener Philharmonie im Theater im Pfalzbau

.... Beim Eingangschor bewunderte man die hellen Stimmen der Chorfrauen, die Lebendigkeit des Ausdrucks und die Pünktlichkeit, mit der die Beethovenchoristen auf die exakte Zeichengebung ihres Dirigenten einsetzten. Klaus Arp hat das umfängliche, diesmal etwa 90 Sänger zählende Ensemble fest in der Hand. Dem Beethovenchor fiel es leicht, verschiedene Stimmungslagen angemessen und geschmeidig zu realisieren. Bei der Chorprobe aus Lortzings Zar und Zimmermann mit Hans Christoph Begemann als Einschleifer hatte man das Gefühl, Jean Pauls überkluges Schulmeisterlein Wutz vor sich zu sehen und den biedermeierlichen Bürgerchor über ihn witzeln zu hören. Wunderschön und einfühlsam klangen auch der Chor der Mädchen aus Eugen Onegin und endlich die fetzigen Chorpassagen der Polowetzer Tänze von Alexander  Borodin. Der Ludwigshafener Chor hat die Opernprobe meisterhaft bestanden. Das Publikum war begeistert. Nach der Zugabe, einer Chorszene aus Donizettis Oper Don Pasquale wollte der Applaus nicht abreissen.

Mannheimer Morgen

23. November 2003

Beethovenchor mit unglaublichem Gespür

GlagolitischeMesse von Leos Janacek / Te Deum von Antonin Dvorak.

Wahrlich keine leichte Kost, die Klaus Arp dem Ludwigshafener Beethovenchor zugemutet hat. Leos Janceks Glagolitische Messe verlangt dem vielfach geteilten Chor Enormes ab: Eine bis zum  Äußersten erweiterte Tonalität, exponierte Höhen, bizarre rhythmische Formen und die zumindest phonetische Beherrschung des Altslawischen. Der ausgewogen besetzte Beethovenchor erfüllte eine eminent anspruchsvolle Aufgabe mit Hingabe, erstaunlicher Stimmkultur und einem bemerkenswerten Gespür für das farbenreiche Kolorit deer altslawischen Sprache.... 

Sonntag Aktuell

23. November 2003

Janaceks "Glagolitische Messe" geistesgegenwärtig zelebriert ... Diese Messe ist allerdings ein schwieriges Stück und wird selten geboten. Ein Chor, der gegen die Schlachtreihe begeisterter Orchestermusiker an- und über diese hinwegsingen muss, braucht solide Stimmbänder, Geistesgegenwart und jedenfalls "Zungen- und fingerspitzengefühl". All das war beim Ludwigshafener Beethovenchor da: in bewundernwerterm Maß sogar...... 

 

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